Ingardia Dossier

Mitteilung

Die Botschaft

Wenn Sie nur einen Absatz dieses Dossiers mitnehmen, dann diesen.

Ich habe in zwanzig Jahren mehrfach etwas gesehen, das ich nicht erklären kann. Und ich bin nicht der einzige. Was uns von der Mehrheit unterscheidet, ist nicht die Phantasie. Es ist die Disziplin, das Gesehene aufzuschreiben statt zu vergessen.

Ich sage Ihnen nicht, was über uns fliegt. Ich weiss es nicht. Was ich Ihnen sagen kann, ist: Es gibt Phänomene am Himmel, die sich der konventionellen Erklärung entziehen. Diese Phänomene sind dokumentiert — von Privatpersonen, von Militärs, von Geheimdiensten. Sie sind keine Halluzination, kein Hype, keine Kollektiv-Phantasie. Sie sind eine offene Frage.

Wir leben in einer Zeit, in der diese Frage zum ersten Mal seit 1947 institutionell ernst genommen wird. Das ODNI publiziert. Die NASA hat eine UAP-Arbeitsgruppe. Universitäten beobachten mit Instrumenten. Das ist neu. Und es ist eine Chance.

Wenn Sie etwas erlebt haben, das nicht ins Schema passt — Sie sind in Gesellschaft. Schreiben Sie es auf. Mit Datum, Uhrzeit, Wetter. Ohne Interpretation. Und sprechen Sie mit anderen, die ähnliches gesehen haben. Nicht, um sich zu bestätigen. Sondern, um die Daten zu vergleichen.

Was ich von Ihnen erbitte: Vorsicht in zwei Richtungen. Vorsicht vor schnellen Erklärungen — egal ob die schnelle Erklärung „Marsmenschen” oder „Massenpsychose” lautet. Beide sind faul. Und Vorsicht vor Schweigen. Wer schweigt, hilft niemandem.

Wir werden in unserer Lebenszeit vielleicht nicht erfahren, was über uns fliegt. Aber wir können gemeinsam dafür sorgen, dass die Frage offen bleibt. Dass sie nicht zur Witznummer wird. Dass die nächste Generation sie ernsthaft weiterführen kann.

Das ist genug. Wenn das gelingt, war diese Arbeit nicht umsonst.

— René Ingardia