Ingardia Dossier
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Dossier · 02

53 Sichtungen

Vierzig Jahre, dreiundfünfzig Begegnungen mit dem Unerklärlichen — Renés persönliche Bilanz.

Seit 1986 hat René Ingardia 53 Sichtungen erlebt, für die er bis heute keine Erklärung hat. Die Zahl ist keine Schätzung — René zählt. Die jüngste Sichtung kam diese Woche dazu.

Persönliche Sichtungen sind Zeugenberichte, keine Beweise. Das weiss René selbst am besten: Er hat oft genug erlebt, dass sich ein Licht am Himmel als Satellit, Flugzeug oder Wetterphänomen herausstellte. Die 53 sind die anderen — die Fälle, die übrig bleiben, wenn das Erklärbare abgezogen ist.

Die drei, die alles geprägt haben

Bassersdorf, 14. August 1987, 22:15 Uhr. Die erste grosse Sichtung: eine weisse Kugel mit Schweif, die im Zickzack über den Himmel zieht — fünf Minuten lang, vor den Augen von René und zwei Kollegen, bis sie in eine Wolke eintaucht und dort stehen bleibt. Kein Helikopter fliegt so. Kein Wetterballon auch. Die ganze Geschichte: Kapitel 1.

Luganersee, Tessin. Am Ufer des Sees sieht René ein riesiges, eiförmiges Objekt — er schätzt die Grösse auf drei Strassenlaternen übereinander. Ein Anblick, den man nicht vergisst und kaum jemandem erzählen kann. Kapitel 2.

Kloten. Ein gelb leuchtender Ring am Nachthimmel. René tut, was vermutlich nur René tut: Er richtet seine Taschenlampe darauf und signalisiert. Kapitel 3.

Warum die Zahl zählt

Eine Sichtung kann Zufall sein. Zehn können Einbildung sein, sagen die Skeptiker. Aber 53 Sichtungen in vierzig Jahren, quer durch die Schweiz, bei jedem Wetter, mit und ohne Zeugen — das ist ein Muster. Es deckt sich mit dem, was die offiziellen Stellen inzwischen selbst einräumen: Der US-Geheimdienstbericht von 2021 listete 144 Vorfälle von Militärpersonal, von denen 143 bis heute ungeklärt sind.

René war seiner Zeit nicht voraus. Er war einfach früher ehrlich.

Etwas am Himmel gesehen?

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